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Jungviehweide für Pferde und Rinder
Jungviehweide Sennfeld das Offenstallparadies für Rinder und Pferde mit artgerechter Herdenhaltung Sowohl Rinder als auch Pferde gelten als Herdentiere, die ursprünglich ganzjährig auf Wanderschaft ihre Futterreviere durchstreiften und täglich bis zu vierzig Kilometer zurücklegten.
Dabei entwickelten sie ein ausgeprägtes Sozialgefüge mit klaren Hierarchien. Durch die Domestizierung und Haltung als Nutz- oder in jüngster Zeit als Freizeittiere, hat sich in unseren Breiten die Einzelhaltung in Ställen verbreitet. Der Nutzen für den Menschen liegt bei dieser Tierhaltung klar auf der Hand stetige Verfügbarkeit z. Bsp. zum Melken oder Reiten, kontrollierte Futtergabe, Pferde sind nur gering verschmutzt, . Dadurch wird allerdings jeglicher Gruppenkontakt unterbunden, so daß sie Unarten gegenüber anderen Artgenossen oder dem Menschen entwickeln. Soziale Bindungen zu Artgenossen fehlen- was der Mensch entweder zu ersetzen oder zu seinem Nutzen einzusetzen versucht- z.Bsp. um ein Pferd als Reittier auszubilden Die Tierarten, deren Bewegungsapparat sich im Wesentlichen durch das tägliche Laufen gesund und leistungsfähig erhalten hatte, werden zum eingepferchten stehen auf engstem Raum verurteilt. Dies wirkt sich nachteilig auf die körperliche Kondition, sowie die Belastbarkeit des gesamten Bewegungsapparates, sowie auf Muskeln,Atmung und Kreislauf aus. Der Bewegungsdrang kann nicht mehr ausgelebt werden Wer jemals Rinder oder Pferde beim ausgelassenen Herumtollen auf der Koppel erlebt hat, wird sich schwerlich mit dem Gedanken anfreunden können, diese lebensfrohen Tiere in Ställe oder Boxen zu inhaftieren. Tiere, die keinen Umweltreizen ausgesetzt sind werden abgestumpft oder aber reagieren in überzogenem Maße auf Geräusche und äussere Reize. Pferden, die im Sport eingesetzt werden, muß durch regelmäßiges Training die Gesunderhaltung des Bewegungsapparates erhalten werden. Einseitige und nicht artgerechte Belastung verschlimmert die Sache dann noch, so daß viele der Freizeit- und Sportpferde nach kurzer sportlicher Karriere ausgemustert werden müssen.




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