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Dies ist die Lyrik-Internetgalerie des leipziger Dichters Ronny D. Kupfer. Hier finden sie dessen erste öffentliche Gedichtesammlung. Diese stellt eine Verbindung von emotional-schwärmerischen Inhalt mit einem gehörigem Schuss Philosophie dar. Mal skeptisch kritisch, dann wieder romantisch verspielt, erschließt sich dem geneigten Leser ein Panoptikum der verführerischen Welt der Worte. Hier wird eine mit allen Sinnen erlebte Stadt lyrisch besungen, dort ein verehrter Dichter zurück ins Leben gerufenen. Zu guter Letzt, wird ganz nebenbei - natürlich mit mindestens einem zwinkerndem Auge - ein ganzes philosophisches Werk in Fersform verdichtet. Das gibt es nur hier - das wagt nicht jeder. Hier entstehen ganze Welten aus Worten aber hier werden auch Welten mit Worten zerstört. Also vorsicht Dies ist eine Seite für jedermann und niemanden. Introite, nam et heic Dii sunt. - Tretet ein, denn auch hier sind Götter. Viel Lesefreude und herzlich Willkommen. Ein literarisches Beispiel Oszillation des Ich Wie die Erde um die Achse, Dreht mein Wesen um den Kern. Wie ich lerne wie ich wachse, Erreich ich abermals die Stern. Wie die Wellen auf dem Meere, So unstet fließt mein eigen Ich. Was ich heut noch hoch verehre, Lass ich morgen schon im Stich. Wie die Sonne auf und unter, Regt mein Gemüt sich um. Und hoch hinauf und weit hinunter, Geht meine Bahn darum. Willst du mich kennen, gar verstehn, Musst du dich auch im Kreise drehn. Ronny D. Kupfer Leipzig, 2008
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